Fräulein Rosarot – Schweizer handgemachte Taschen

Fräulein Rosarot handgemachte Taschen

Vielleicht liegt mein Entzücken für die handgemachte Taschen daran, dass Fräulein Rosarot wie ich auch denselben Beruf zur Polygrafin erlernt haben, vielleicht aber auch die Liebe zu klaren grafischen Mustern, japanischen Motiven oder die zu St. Gallen und deren Spitzenstoffen? Oder auch einfach alles.

Handgemachte Taschen aus der Schweiz

Aber auf jeden Fall überzeugte mich nebst dem Design die Tatsache, dass Stefanie Gehrig alles von Hand selbst fertigt, Stoffe oft selbst entwirft und in Süddeutschland bedrucken lässt. Dass sie Wert auf hochwertigste Materialien, beste Qualität und «Swiss Handmade» in all ihren selbst entworfenen und hergestellten Handtaschen, Bags, Clutches, Täschchen und Schals legt, sind auf den ersten Blick erkennbar. Besitzerinnen ihrer Produkte werden viele Jahre lang Freude daran haben.

Fräulein Rosarot handgemachte Taschen
Fräulein Rosarot handgemachte Taschen
Fräulein Rosarot handgemachte Taschen
Fräulein Rosarot handgemachte Taschen

Ob Clipbörse, Gymbag, Shopper oder Clutch, hier findet jedes Fräulein das passende Täschchen – für sich oder als Geschenk.

Fleiss, flair und ein geschultes Auge

10-14 Stunden täglich an sechs Tagen die Woche arbeitet Stefanie an Entwürfen, Ideen, Designs, Umsetzungen und dem Verkauf. Genäht wird in Lenzburg AG in ihrem Atelier oberhalb Ihrer Wohnung an einer Bernina Nähmaschine. Ein Kosmetiktäschchen beansprucht circa eine Stunde Handarbeit, dieses will dann auch noch fotografiert und im Webshop professionell eingestellt sein, was nochmals eine Stunde beansprucht. Heute kann Stefanie von ihren Eigenkreationen leben und kann behaupten, ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben. Einer anderen Tätigkeit nachzugehen kann sie sich nicht vorstellen.

Auf die Frage, warum sie so viele Stunden arbeitet und sie nicht einem bezahlten Job mit geregelten Arbeitszeiten nachgeht meint Stefanie: «Weil es das ist, was ich am besten kann. Ich konnte es nach dem Studium nicht lassen, zumindest mal zu probieren, ob es mit meiner Marke funktionieren könnte. Zurück in den alten Beruf hätte ich immer wieder gekonnt. Ich mische Grafikdesign (ich erstelle eigene Muster und lasse diese drucken) und somit das Arbeiten an einem Gerät, einer statischen Fläche mit manuellem Arbeiten, mit dem Nähen. Ich liebe diese Abwechslung und könnte mir weder nur das eine, noch nur das andere vorstellen. Ein Produkt zu kreieren und es von Anfang bis Ende selber herzustellen, erfüllt mich sehr.»

Dass Stefanie eine Leidenschaft zum Nähen entwickelte, ist kein Zufall. Ihre Mutter ist Handarbeits-Lehrerin und so war immer eine Nähmaschine in Griffnähe. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre als Polygrafin war das nächste Ziel ein Grafikdesign-Studium. Die Wartezeit auf die Prüfungsresultate verbrachte Stefanie an der Nähmaschine. Es entstand eine Sporttasche, die riesigen Anklang fand. Ein Webshop war die Folge und viele weitere Täschchen, Schals und Taschen. Warum dann ein Grafikdesign-Studium und nicht Modedesign? Während ihrer Ausbildung zur Polygrafin merkte Stefanie bald, dass sie einen kreativeren Beruf ausüben möchte. Da man aber bekanntlich nicht alles auf einmal machen kann und sie dann auch die Aufnahmeprüfung für «Graphic Design» bestand, schlug sie es nicht aus, einer der 12 begehrten Studienplätze zu besuchen.

Für die Zukunft wünscht sich Stefanie, dass sie weiterhin von ihrer grossen Leidenschaft leben kann und sie und ihre Liebsten gesund bleiben. Denn ein anderer Job kann sie sich einfach nicht vorstellen. So rät sie anderen, die für eine Sache brennen und ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchten auch, die Selbstständigkeit zu wagen. Die Bereitschaft, hinzufallen und wieder aufzustehen ist aber ein Muss. Ihr Rezept: Ideen, Lust, Hartnäckigkeit sowie Freude sind ihr Antrieb, auch wenn einmal etwas nicht ganz nach Wunsch läuft. Das Geld war und ist nie ihre Motivation, sondern das Glück, tun zu können, was man liebt. «So hat man in meinen Augen reale Chancen, dass es klappen kann.»

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